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Wie aus einen Small Business Server ein Hyper-V Serververbund wird.

Bei unserem Kunden, Gastroenterologie Opernstaße, hatten wir schon vor ca. sechs Jahren einen Microsoft Small Business Server installiert und damit die damals vorhandene Infrastruktur abgelöst. Nachdem dieser in 2013 an seine Grenzen kam, ergänzten wir einen leistungsfähigen Hyper-V Server auf der Basis von Windows Server 2012 R2. Dieser umfasste schon damals acht virtuelle Maschinen für verschiedene Zwecke. Der Small Business Server war damit entlastet, konnte aber weiter seine Arbeit als Domänencontroller, Dateiserver und Exchange Server verrichten. Nachdem nun in 2016 der SBS erste Hardwareprobleme zeigte war es Zeit für einen neuen Innovationsschritt: Wir haben nun auf dem Hyper-V Server zwei weitere virtuelle Maschinen ergänzt und waren damit in der Lage, den alten Small Business Server abzulösen. Die beiden neuen VMs kümmern sich nun um die alten Aufgaben des SBS.

Damit stellte sich aber die Frage, was passieren würde, wenn der Hyper-V Server einmal ausfällt. Die Praxis arbeitet als eine der größten gastroenterologischen Gemeinschaftspraxen in Hessen mit fünf Ärzten und betreibt dabei zwei Räume für spezielle Untersuchungen und Eingriffe. Ein Ausfall der IT wäre damit ein Ereignis mit weitreichenden Folgen für den Betrieb. Wir entschlossen uns daher, einen zweiten Hyper-V Server als Replikats System in einem getrennten Brandabschnitt zu installieren. Im Fall eines ernsthaften Problems mit dem Hauptserver kann der Replikats Server innerhalb kürzester Zeit die Arbeit übernehmen. Dieser besteht aus nahezu identischer Hardware wie das Hauptsystem und kann daher auch längerfristig die Arbeit übernehmen. Die Verbindung zwischen den Systemen wurde durch NIC-Teaming über einen 2 GBit-Trunk realisiert, an dem auch das Backup-NAS mit angeschlossen ist. Weil der Kunde eine tägliche, auslagerungsfähige Vollsicherung wünschte haben wir ein modernes LTO-System ergänzt.

In einem nächsten Schritt stellten wir die Telefonie in der Praxis auf neue Strukturen um und beseitigten dadurch vorhandene Engpässe und Altersprobleme der vorhandenen Hardware. Gleichzeitig führten wir Computer unterstütztes Telefonieren (CTI) ein.

Zuletzt werden wir den Serverraum gegen äußere Einflusse besser absichern und dort verbesserte Klimasysteme und neue unterbrechungsfreie Stromversorgungen in Betrieb nehmen.

 

Frank Becker,
Gründer der
Becker IT-Beratung,
aktiv seit 1996